Umweltschutz und Heizkostenersparnis in Großprojekten

Umweltschutz und Heizkostenersparnis in Großprojekten

erfolgreich geplant und realisiert 

Bei Großprojekten in Aachen und Frankfurt setzt sich der Fensterhersteller KOCHS besonders für die Umwelt ein

 

Auf dem Werksgelände des Fensterherstellers in Herzogenrath-Merkstein

herrscht seit Anfang des Jahres eine noch größere Geschäftigkeit als in

den bereits sehr außergewöhnlich lebhaften Herbst- und Wintermonaten

des Jahres 2009.

Insbesondere der Objektbereich sorgt durch den Gewinn spektakulärer

Projekte für Aufsehen. Die hohe fachliche Kompetenz des Objektbereiches

mit umfangreichem Leistungspaket sorgen für volle Auftragsbücher, die

einen ständigen Ausbau der Mitarbeiterzahlen nach sich ziehen.

So werden im bislang größten Fensterrecyclingprojekt der Region Aachen

in der Amyastraße und Rhein-Maas-Straße noch bis November rund 1.500

Fenster in 25 Wohnhäusern ausgetauscht, die in den 1960er Jahren als

soziale Wohnungsbauprojekte errichtet wurden und heute alle im Privatbesitz

sind. Bei gleichzeitiger Dämmung der 11.000 Quadratmeter Außenwand und

Sanierung der 150 Balkone leisten die Hausbesitzer einen enormen Beitrag

zur CO2- und Energiekosteneinsparung.

 

Bei diesem Projekt werden die alten Fenster recycelt. Die ausgebauten

PVC-Fenster lässt Fensterbauer Kochs in einem Container zur Tönsmeier

Kunststoffe GmbH nach Höxter transportieren. Dort werden die Altfenster

in einer der modernsten Recyclinganlagen Europas mit Hilfe ausgereifter

technischer Verfahren in ihre einzelnen Materialbestandteile zerlegt. Am Ende

verbleibt PVC in Form von hochwertigem Granulat, welches anschließend wieder

zur Produktion neuer Kunststofffensterprofile eingesetzt wird. Kunststoff, Metall,

Gummi und Glas können zu 98% wieder verwendet werden. Mindestens siebenmal

kann das Material so für neue Fenster in den Kreislauf zurückgegeben werden.

Somit werden mehrfach wertvolle Ressourcen ( Heizenergie und Rohstoffe ) eingespart.

 

Gleichzeitig startete auf dem Gelände der um 1870 gegründeten Diakonissen-

gemeinschaft im Frankfurter Holzhausenviertel mit dem zweiten Bauabschnitt

eines der größten Passivhaus-Projekte Deutschlands. Dafür fertigt die

KOCHS GmbH über 850 Passivhaus zertifizierte Fenster.

 

Das entstehende Wohnungsangebot in einem der gesuchtesten Wohnlagen

nördlich von Frankfurt mit insgesamt 88 Miet- und 16 Eigentumswohnungen

richtet sich gleichermaßen an junge Familien wie ältere Menschen. Das Konzept

des „Service-Wohnens“ soll den Bewohnern ein selbstbestimmtes Leben bis ins

hohe Alter ermöglichen.

 

 

Neben der hochgedämmten Fassaden- und Dachkonstruktion haben die

Fenster eine energetische Schlüsselfunktion. Unter Einsatz Passivhaus

 

tauglicher Bautechniken soll der Heizwärmebedarf nachhaltig auf einen dem

Passivhaus angenäherten Kennwert von unter 25 Kilowattstunden pro

Quadratmeter und Jahr reduziert werden.

 

Bei der Fensterausschreibung setzte sich das Herzogenrather Unternehmen

mit ihren Passivhaus zertifizierten eCO2-Fenstern durch. Das wärmedämm-

technisch hochentwickelte Fenstersystem verfügt über Polystyrol gefüllte

Kammern. Mit einer Bautiefe von 105mm und einem tiefen, optimal

gedämmten Glaseinstand wird ein UW-Wert von bis zu 0,66 erreicht. 

 

„Umweltschutz und eine hohe Energieeinsparung sind für uns schon viele

Jahre ein großes Thema. Seit 2004 sind wir mit unseren Passivhaus zertifizierten

eCO2-Fenstern auf dem Markt vertreten“ so André Kochs, der für den

Objektbereich verantwortlich ist. „Besonders erfreulich dabei ist, dass wir

in den vergangenen Jahren nicht nur umfangreiche Erfahrungen bei

Großprojekten und im Passivhaus-Bereich gesammelt haben, sondern, dass

wir heute unsere Partner und Kunden bereits in der Planungsphase mit unserem

erfahrenen Team unterstützen können“.